Eine neue Studie von PwC gibt spannende Einblicke in die Erfahrungen und Meinungen der Nachfolgegeneration von Schweizer Familienunternehmen. Sie zeigt deutlich, was sich «Übernehmende» im Nachfolgeprozess wünschen – und welche Faktoren entscheidend sind, damit die Übergabe gelingt. In unseren kommenden Beiträgen greifen wir die wichtigsten Themen auf und schlagen jeweils den Bogen zu unserem Ansatz.
Kernaussagen der Studie
Begleitung durch Dritte wirkt – und verhindert Konflikte.
Die Begleitung durch eine neutrale Drittpartei gilt als am besten geeignet, um Konflikte zu vermeiden oder zu lösen.
Nachfolger:innen brauchen Zeit, um in ihre Rolle hineinzuwachsen.
Kompetenzen entwickeln sich nicht über Nacht. Die neue Generation wünscht sich Raum, um sich einzufinden und Verantwortung schrittweise zu übernehmen.
Vorgänger:innen brauchen Zeit, um abzugeben.
Auch das Loslassen ist ein Prozess. Die Studie zeigt klar: Die Phase der Übergabe braucht Geduld, Klarheit – und gegenseitiges Verständnis.
Eine Empfehlung an alle Inhaberfamilien:
Es ist nie zu früh, mit der Nachfolgeplanung zu beginnen. Emotionen zulassen. Und vor allem: offen miteinander reden.
Spannende Zahlen aus der Studie
Wurde eine professionelle Prozessberatung beigezogen, empfanden 83% der Befragten den Nachfolgeprozess als fair.
Konflikte liessen sich doppelt so schnell lösen, wenn Coaching oder Mediation eingebunden waren – verglichen mit rein fachlicher, juristischer oder treuhänderischer Beratung.
Quelle
PwC Schweiz – Nachfolgestudie 2025
PDF: https://www.pwc.ch/de/publications/2025/nachfolge-studie.pdf
Stichprobe: 132 Personen im Alter von 18–47 Jahren aus Schweizer Inhaberfamilien.




